Ob durch eine oder mehrere Operationen, nach Unfällen und Amputationen oder auch bei chronischen Schmerzen ohne erkennbare Ursache, der Alltag und die Lebensqualität können negativ beeinflusst werden. Eine Methode, die bereits seit mehreren Jahrzehnten in dieser Richtung eingesetzt wird, sich aber in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt hat, die Neuromodulation, kann die Schmerzen des Patienten deutlich lindern. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um die Implantation eines sehr dünnen Kabels in die Wirbelsäule des Patienten mit dem Ziel, die Übertragung sensorischer Signale von der Peripherie zum Gehirn durch nicht wahrnehmbare elektrische Impulse zu unterbrechen und so die Schmerzen des Patienten zu lindern.
In der Praxis können wir jeden Fall individuell angehen und entscheiden, ob diese Methode für Sie ideal ist.
Auch wenn das ein wenig wie ein Drehbuch klingt, handelt es sich doch um eine sehr verbreitete Methode zur Behandlung chronischer Schmerzen bei Patienten, bei denen Medikamente und konservative Behandlungsmethoden nicht die gewünschten Ergebnisse bringen. Postoperativ wird der Patient sowohl von mir als auch von den Technikern des jeweiligen Unternehmens engmaschig überwacht, so dass die Möglichkeit von Mikroanpassungen des Neurostimulators besteht, die das Ergebnis optimieren.
Patienten mit peripherer Neuropathie, zum Beispiel Diabetes mellitus, leiden unter anhaltenden Schmerzen und Taubheitsgefühlen oder einem Brennen in den unteren Extremitäten. Umfangreichen Studien zufolge profitieren diese Patienten durch Neuromodulation.
Patienten mit chronischen peripheren okklusiven Arteriopathien im Frühstadium profitieren nach neuesten Studien von der Methode der Neuromodulation.
In der Praxis können wir jeden Fall individuell angehen und entscheiden, ob diese Methode für Sie ideal ist.